Auf seine alten Tage hat Jürgen Habermas mehr denn je den Mehrwert des christlichen Glaubens gegen dessen verdünnisierte Selbstsäkularisierungen und post- oder neotheologische Versuchungen verteidigt und sich dabei an seinen Lehrer Theodor W. Adorno erinnert, der eine von Transzendenz entkernte Theologie als Theologie „oben ohne“ bezeichnete. Und zwar deshalb, weil sie keinen Gott, sondern nur noch einen leeren Himmel über sich hat und damit in der Tat offenbart, dass sie metaphysisch nackt ist. Wenn sich diese „Oben-ohne“-Theologie im deutschen Protestantismus durchsetzt und wenn sie obendrein als theologisch und politisch “rechts” gebrandmarkt wird, steht Schlimmes zu befürchten. Was, können Sie hier lesen.
Hier der Beitrag als PDF – mit freundlicher Genehmigung der zeitzeichen gGmbH (Chefredakteur: Reinhard Mawick, Berlin).

