Der Nebel ist so dicht, dass weder Fernlicht noch Nebelscheinwerfer etwas dagegen ausrichten. Ich kann das Sträßlein vor mir fast nicht sehen. Gottseidank kenne ich den Weg. Ich parke hinten am Friedhof. Als ich das eiserne Türchen öffne, verschrecke ich eine Katze. Sie verschwindet zwischen den Gräbern und ist grau wie die Dämmerung an diesem Spätnachmittag des ersten Advents. Meist lässt das Mesner-Ehepaar, das im Haus neben der Kirche und dem Friedhof wohnt, die Kirche bis siebzehn Uhr offen. Und noch ist es nicht siebzehn Uhr.
Kirche und KI
Mir geht es manchmal ein wenig wie dem französischen Schriftsteller Michel Houellebecq. Der sagte vor kurzem bei seinem Auftritt auf dem Monte Verità, er habe sich immer gewünscht, einen Roman mit Happy End zu schreiben, nur sei ihm das leider bislang nicht gelungen....

