Nur mal so nebenbei bemerkt: Ich hätte schon eine Idee, wie die evangelische Volkskirche oder das, was von ihr noch übrig ist, die nächsten zehn Jahre überleben könnte. Und ich hätte auch einen Slogan für diese Idee. Er lautet: „Kirchgeld statt Kirchensteuer!“ Die Devise müsste sein: „Alles an die Gemeinden! Nichts mehr an die Landeskirche!“ Oder etwas weniger kategorisch formuliert: Die Christenmenschen vor Ort sollten selbst entscheiden können, was von ihrem Geld vor Ort bleibt und was sie übergemeindlichen Aktivitäten zukommen lassen möchten … Lesen Sie hier meine neue Sonntagsblattkolumne.
Pro und Kontra: Kirchengeld statt Kirchensteuer?
Die Kirchensteuer ist in Deutschland die wichtigste Einnahmequelle, mit der die Landeskirchen ihre Arbeit finanzieren. Gemeinden können nicht selbst entscheiden, was von dem Geld vor Ort bleibt. Der Vorschlag von Ralf Frisch: Die Kirchensteuer soll direkt in die...

