Den Abend des ersten Sonntags nach Epiphanias verbrachte ich in diesem Jahr mit meiner Mutter in der Notaufnahme eines Klinikums. Dort hatte ich nicht nur sehr viel Zeit, die Menschen zu beobachten, die sich auf den Gängen angesammelt hatten. Ich hatte auch eine Erscheinung – und zwar in Gestalt dreier Kinder. Deren viertes Geschwister hatte sich offenbar den Arm gebrochen, was die ganze Familie zu einem Sonntagsausflug der etwas anderen Art aufbrechen ließ. Die drei Kleinen saßen im Wartebereich auf drei Stühlen nach Größe gestaffelt mucksmäuschenstill und unbeaufsichtigt nebeneinander, während Mama und Papa sich viele Meter weit entfernt um ihre verletzte Älteste kümmerten.
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Warum Gott ein Teddybär sein muss
Wie oft und unverzeihlich habe ich mich in der Vergangenheit über die Verstofftierung Gottes in der Theologie und in der Kirche meiner Gegenwart lustig gemacht und echauffiert! Ein Kollege schrieb mir vor wenigen Monaten, ich tue mit meiner schroffen Kritik dem...

